Öl- und Gasunternehmensind bereit für verteilte Additive Fertigung

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Für Öl- und Gasunternehmen steckt ein erheblicher Wert in AM-Geschäftsfällen.

Bislang zeigte der Öl- und Gassektor eine langsame Adoption von 3D-Druck. Zurückführen lässt sich dies in erster Linie auf veraltete Maschinen, unsaubere Daten und einen allgemeinen Mangel an AM-Fachwissen. Im Jahr 2019 wurden dann allerdings im Rahmen eines gemeinsamen Innovationsprojekts Qualifizierungsrichtlinien für Laser Bed Powder Fusion (LBPF) und Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) festgelegt und die Voraussetzungen für eine breitere Einführung von AM-Anwendungen in diesen Branchen geschaffen.

 

ROI-Erhöhung der AM-Abteilung

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Durchschnittlich 1-2% der Bauteilbestände sind gute AM-Anwendungsfälle.

Branchenübergreifend reduziert der Einsatz von Software für die interne Kommunikation und Nachverfolgung die Anzahl der Arbeitsstunden in AM-Projekten bei gleichbleibender Qualität um 50-70%.

Klassische AM-Anwendungsfälle stellen eine Einsparung von 50-70% gegenüber konventioneller Fertigung dar.

Reduzierung im Werkzeugmaschinenbau durch Einsatz von Echtzeit-AM-Zubehör um 40%.

Auftragsautomatisierung erhöht die AM-Leistung um 30-40%.

18% kürzere Durchlaufzeiten bei AM-Aufträgen mit intelligenter Ablaufplanung.

Straffe AM-Planung treibt den Durchsatz um 130 bis 150% in die Höhe

8x schnelleres Screening der Datenbanken von Bauteilen, Werkzeugen und Baugruppen.

 

Organisatorische Herausforderungen
zur Skalierung von AM

  • Sammeln von relevanten, vorhandenen Bauteildaten
  • Anreichern von Daten für eine genaue AM-Eignungsbewertung
  • Identifizieren, speichern und teilen von internen AM-Anwendungsfällen aus verschiedenen Abteilungen und Datenquellen
  • Übertragung der Produktion an ein verteiltes Druckernetzwerk in der Nähe der endgültigen Verwendungsorte
  • Verknüpfung der Produktion mit bestehenden ERP-Systemen
  • Optimierung des Portfoliomanagements für das Lieferantennetzwerk
  • Verkürzung der Logistikketten und Enfernung überflüssiger Prozessschritte
  • Geistiges Eigentum an 3D-Dateien für den Eigentümer des Entwurfs (Originalhersteller) geltend machen
  • Kostenkontrolle und Steigerung des Ertrags zur Unterstützung des AM-Geschäftsplans und des Investitionsplans

Funktionale Herausforderungen
zur AM-Integration in die Produktion

Bauteiloptimierung:

  • Funktionsverbesserung, insbesondere für Motoren, Turbinen, Ventile und Bauteile mit integrierten Kühlkammern
  • Reduzieren/Entfernen von Montageschritten durch Design for Additive (DfA)

Bauteilanpassung an AM-Technologie:

  • Verwaltung von Dateiversionen zur Produktion auf verschiedenen Maschinen
  • Anpassung von Konstruktionen an Maschinengenerationen und globale Standorte
  • Kategorisierung von Bauteilen auf Grundlage von Art und Wert für die Organisation

Maschinen-Ersatzteile:

  • Reduzierung der Gesamtzeit an Maschinenstillstand für erhebliche Auswirkungen auf die Rentabilität

Sicherheitskritische Bauteile:

  • Kategorisierung in nicht-kritische, weniger kritische und kritische Komponenten
  • Langzeit-Anwendungstests
  • Zertifizierungs- und Validierungsverfahren für AM-Bauteile
 

Wie entscheidend ist Software für die Skalierung der additiven Fertigung in der Öl- und Gasindustrie?

Öl- und Gasunternehmen verfügen über ein ausgedehntes Netz von älteren Maschinen, die sich oft an abgelegenen Standorten befinden. Die additive Fertigung kann einen erheblichen Mehrwert bieten, indem ein vorab qualifizierter digitaler Bestand kombiniert mit einem verteilten Fertigungsnetzwerk sowohl intern als auch außerhalb des Unternehmens genutzt wird. Besondere Aufmerksamkeit sei hierbei den finanziellen Auswirkungen von Maschinenstillstandszeiten geschenkt. Aktuelle Fortschritte bei Zertifizierungen und Workflow-Software bewirken, dass führende Öl- und Gasunternehmen inzwischen auf diesen Vorteil setzen.

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