DPD Deutschland Partnerschaft: Die Revolution der Logistikkette mit 3D Druck

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Die zukünftige Verbindung von additiver Fertigung und Logistik wird eine neue Ära der on-demand Fertigung ermöglichen. 3YOURMIND arbeitet deshalb mit DPD zusammen, um das Management der Logistikkette für Unternehmen neu zu erfinden.

 

PRESSEMITTEILUNG
7. November 2016
3YOURMIND/Berlin

Wir erleben beachtliche Veränderung im Leben der Menschen in denen radikale Veränderung innerhalb von Monaten oder Tagen von statten gehen. Die digitale Revolution und Telekommunikation haben fundamental verändert wie Raum und Zeit empfunden wird, indem Distanzen immer weiter sich zu verkürzen scheinen. Dies hat die Industrie und Logistik Infrastruktur beeinflusst und beeinflusst nun auch zunehmend jeden Einzelnen von uns. 

Was diese Veränderung so transzendent macht, ist ihr Ausmaß und der Maßstab in dem Prozesse vereinfacht werden. Wir haben einen Punkt erreicht, an dem diese Veränderungen nicht auf einen einzelnen Industriezweig oder ein Produkt begrenzt sind, sondern das Fundament ganzer Industrien beeinflussen und die abgelegensten Gegenden der Welt erreichen.

Aber wie ist das möglich?

EasyBildquelle: cache-blog

3D Druck ermöglicht eine Innovation der Wertschöpfungskette

Die industrielle Fertigung hat als erstes von schnellerem Prototyping profitiert und ist auch der Sektor, der am meisten dazu beigetragen hat, das Innovationstempo zu steigern. Unternehmen die additive Fertigungsprozesse integriert haben ernten nun den Lohn, da eine Verschiebung zur Dezentralisierung und Marktöffnung für kundenindividuelle Massenproduktion stattfindet.

Dies war eine natürliche Veränderung in Anlehnung an die Digitalisierung von Designprozessen in den späten 1990er Jahren. Plötzlich gab es die Möglichkeit über große Distanzen zu kooperieren und iterative Designs viel günstiger zu erzeugen.

Die Ausreifung von additiven Fertigungsprozessen bietet diesen Designs nun direkten Zugang in unsere Produktionshallen. Die Kombination aus Hardware und Software macht es möglich ein Produkt zu designen und in einer Vielzahl von Materialien mit hoher Auflösung zu drucken, exakt wie es designt wurde. Die Kosten für additive Fertigungsprozesse sind bereits bei Kleinserien regelmäßig unter den Kosten von traditionellen Produktionsmethoden. Und diese Veränderung wird weiter voranschreiten. 

3d-Print_EOS_sm.jpgBildquelle: EOS  

Was ist die Zukunft dieser Technologie und welche Auswirkung wird diese auf die Aspekte der täglichen Produktion haben?  

Kombination aus Produktion und Mobilität

3D Drucker werden immer mehr zu kleinen, eigenständigen Produktionseinheiten. Aber sie repräsentieren ein einzigartiges Paradigma, in dem sie aus der Ferne bedient werden können, auf kleinster Fläche arbeiten und schnell transportfähig sind. Wenn wir eine Kombination erneuerbarer Energie und autonom betriebenen Geräten schaffen, dann wird es möglich sein die Maschinen zu bedienen während sie transportiert werden. Somit stellen 3D-Drucker ferne, netzunabhängige Produktionsstätten dar. 

dpd_netherlands_sm.jpg Bildquelle: DPD

Die andere fundamentale Veränderung ist, dass 3D Drucker fähig sind kosteneffizient Produktionsprozesse mit verschiedenen Materialien durchzuführen. Dies beseitigt die Notwendigkeit verschiedene Maschinen für jedes einzelne Produkt zu erwerben, mindert signifikant die Produktionszeit, benötigt weniger Platz und eliminiert die Notwendigkeit Einzelteile zu montieren. 

Bedenken Sie, dass diese Produktionsanlagen in einen Container passen. Komplette Produktionen können somit bei Bedarf an Orte verschickt werden, an denen sie benötigt werden. Mit Fortschritten in der Stabilität können diese Container sogar bewegliche Produktionsstätten in Zugwaggons, auf LKWs oder an Bord eines Flugzeugs werden. In diesem Fall könnten sie bereits während sie an den Zielort geliefert werden hochwertige und maßgefertigte Objekte erzeugen.

go_global.jpg Bildquelle: Linkedin

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass diese kleinen, beweglichen, additiven Produktionsstätten nicht auf ein Produkt, Material oder Branche beschränkt sind. Digitale Technologien ermöglichen eine Umrüstung der Produktionsanlage mit dem Upload einer neuen Designdatei. Dies macht die additive Produktion extrem flexibel. So könnte eine Produktionseinheit für einen bestimmten zeitraum vermietet werden, um beispielsweise die Produktionskapazitäten während Zeiten hoher Auslastung eines Unternehmens zu erhöhen.  Es macht daher Sinn, dass diese Produktionseinheiten von Logistikunternehmen zur Verfügung gestellt, verbunden und verwaltet werden, da diese Unternehmen bereits Erfahrung im Management von Ressourcen und Lieferabläufen haben.

Im Bezug auf die Reduzierung von Beständen, eröffnet mobiler 3D Druck andere signifikante Möglichkeiten. Hier gibt es beispielsweise den Fall eines Reperatur-LKWs, der verantwortlich dafür ist, Autos auf der Straße und auf Autobahnen zu warten. Anstatt das defekte Auto zur nächsten Werkstätte zu schleppen, um es zu reparieren, könnte eine 3D Druckeinheit im LKW ein Ersatzteil direkt aus einer Datenbank aus Designdokumenten drucken und so das Auto vor Ort reparieren.

 

Das neue Zeitalter der Logistik

Im digitalen Zeitalter ist Logistik eine Kombination aus Informationen, Mobilität, Strategie und Koordination. Diese Prozesse zu verbinden, um Produktion zu dezentralisieren, wird der Schlüssel sein, um den Ort und die Verfügbarkeit dieser Produktionsressourcen zu managen. Dies sind kritische Aufgaben in der Optimierung und Effizienzgarantie dieser neuen Produktionsmethode. Aber diese sind alle verbunden mit der bestehenden Spezialisierung dieser Unternehmen. Die größere Herausforderung wird es sein, das geistige Eigentum zu verwalten. Die Verwaltung von Copyright, Patentschutz, Datenmanagement und Zugang von den Originalproduzenten wird eine Herausforderung. Aber die Früchte dieser Arbeit werden ein effizienterer Weg zur Verwaltung von Produktionen sein.

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